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03.03.2015, 16:47

Diese hier erscheint mir "stabiler", als die vom Anfangsposting.
http://www.brett-ef-tech.de/Zubehor___Teile/AHK/AHK_DE.html

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Erksiwolf« (03.03.2015, 16:58)


24

03.03.2015, 16:52


Das ist die, die der Bauernhof mal angeboten hat, so eine hab ich dran. Wird es wohl nie wieder geben.
Über die Bauartgenehmigung hat sich der Sachverständige seinerzeit fast totgelacht und das Prüfzeichen ist nur für die Kugel.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Wolfgang« (03.03.2015, 18:27)


25

03.03.2015, 18:07

Da steht explizit drin maximale Anhängelast 250 kilo.
Dafür reicht die o.g. sowie die vom Hof locker.
ne verdrehsicherung anzubringen ist sicher noch sinnvoll ansonsten muss man echt mal die Kirche im Dorf lassen.
An der Kupplung soll man ja nicht das ganze Moped aufhängen oder Panzer mit abschleppen. ...

26

03.03.2015, 18:28

Dafür reicht die o.g. sowie die vom Hof locker

Das sind die gleichen, der Bauernhof hat seine dort bezogen.

27

03.03.2015, 18:33

An der Kupplung soll man ja nicht das ganze Moped aufhängen oder Panzer mit abschleppen. ...

Die dynamischen Kräfte könnten durchaus höher werden als die Gewichtskräfte beim Aufhänen des Motorrades.Die Kräfte beim Abschlepen eines Panzers (Versuch) sind vergleichsweise sehr klein.

28

03.03.2015, 18:50

Okay, da Rohr müsste noch gegen rausziehen gesichert werden.

Vernünftigerweise sollten da "Anschläge " vorhandensein,die das Verschieben der Schellen in beiden Richtungen verhindern.
Man könnte das auch mit Schellen realisieren,deren Klemmachse nicht parallel ist.
Und natürlich müssen die Kurbelkräfte vernünftig abgefangen werden.Das Stichwort ist "dynamische Stützlaständerung".
Im Übrigen ist diese Kugelposition für Gespanne ohne SW-Antrieb bldsinnig.

29

03.03.2015, 20:30

Du meinst ohne permanent 2WD mit Differenzial. ..

Wer hat das schon....klar ist, je weiter rechts der Kugelkopf, desto mehr zieht die Führe nach rechts beim fahren.
Aber den Anhänger in der Gegenspur zu führen, ist gefährlicher.

30

03.03.2015, 20:46

Du meinst ohne permanent 2WD mit Differenzial. ..

Wer hat das schon....

Jeder der MT16 fährt.

mitlesende NSA

unregistriert

31

03.03.2015, 22:14

Jeder Ural Fahrer wo eine Ranger, UN-Sondermodell, Tourist DeLuxe etc. bis Bj. Ende 2000 fährt. ;)

32

03.03.2015, 22:25

Ok das ist neu für mich. Ich kannte bisher wirklich nur Russen mit zuschaltbarem Permanentantrieb.

Ich denke dennoch dürfte die breite Masse eben ohne unterwegs sein.

Das würde aber auch heißen aktuelle Ranger haben kein Differenzial, d.h. man hätte in Irbit einen Rückschritt gemacht.

33

03.03.2015, 22:39

Als Verdreh- / Ausziehsicherung reichen Gewindestifte DIN 914.

34

04.03.2015, 05:23

mit zuschaltbarem Permanentantrieb

Das wäre mir jetzt neu :)

35

04.03.2015, 08:08

Ok das ist neu für mich. Ich kannte bisher wirklich nur Russen mit zuschaltbarem Permanentantrieb.

Das wiederspricht sich.....

Das würde aber auch heißen aktuelle Ranger haben kein Differenzial, d.h. man hätte in Irbit einen Rückschritt gemacht.

Sehe ich nicht so! Darüber zu diskutieren kommt jedoch einem Ölfred gleich.

37

04.03.2015, 10:28

Permanent starr, eben ohne Differenzial. Ich weiss das ist komisch ausgedrückt und fachlich etwas unkorrekt, aber man weiss doch was gemeint ist.

38

04.03.2015, 11:00

....die Urentwicklung des Zweiradpermanentantriebs bei Gespannen wurde mit den WH-Moppeds KS750 und R75 verbreitet. Die russische M73 wurde dann mit einem zuschaltbaren Antrieb versehen, aber aufgrund der schlechten Nutzbarkeit nach kurzer Bauzeit wieder eingestellt. Erst Dnepr machte dann den permanenten Antrieb wieder "salonfähig" und hübschte ihn ähnlich wie die WH-Vorbilder noch mit einer Differenzialsperre auf. Sicher war zu dieser Entwicklung das Militär der Steigbügelhalter. Die MB750 und MB650 Militärversionen von Dnepr waren durchgägnig so ausgestattet. Ural zog sich dann diese Sache bei einigen Sondermodellen der ausgehenden 650er Generation wieder an, allerdings ohne Sperrfunktion. Diese Antriebe unterschieden sich technisch aber deutlich vom deutschen bzw. ukrainischen Vorbild und wurden nach wenigen Baujahren wieder eingetellt.

Der zuschaltbare Antrieb ist technisch relativ einfach zu lösen und wird ja bis heute von Ural auch so noch angeboten. Hilft in entsprechenden Situationen sicher auch sehr gut, Hindernisse wie Schlamm, Modder, Schnee o.ä. zu überwinden. Die Ausgewogenheit des Permanentantriebs mit einer 70 zu 30 % Antriebsverteilung auf Hinter- und Seitenwagenrad erreicht er aber ganz sicher nicht. Das sehr ausgeglichene Fahren auf normalem Untergrund ohne Rechtsziehen beim Beschleunigen und das auch sehr gute Vorrankommen bei weniger guten Untergründen ist halt in dieser Ausführung relativ einmalig. Verfügt man dann über eines der sehr seltenen Sperrdifferenziale, wird die Leistung bei richtig mistigem Untergrund nochmal deutlich besser. Für mich ist die Dneprkonstruktion einfach genial. Im Vergleich zu den mir auch gut bekannten Baugruppen der deutschen Vorbilder, hat es Dnepr sehr gut verstanden, mit einfachen und technisch sehr überschaubaren Mitteln, relativ zuverlässige Antriebe zu bauen. Leider ist heute die spezielle Teileversorgung hierfür nahezu auf dem Nullpunkt......

mitlesende NSA

unregistriert

39

04.03.2015, 11:21

Ok das ist neu für mich. Ich kannte bisher wirklich nur Russen mit zuschaltbarem Permanentantrieb.

Permanent starr, eben ohne Differenzial. Ich weiss das ist komisch ausgedrückt und fachlich etwas unkorrekt, aber man weiss doch was gemeint ist.


- der PERMANENTANTRIEB von URAL bis Bj. ende 2000 is von der Funtion her, wie bei einem
Autodiff. Hinterrad und SW-Rad werden permanent angetrieben, in z. B. Kurvenfahrten gleicht das Diff. die unterschiedlichen Wegstrecken dann entsprechend aus. Ein "offenes Diff" halt, ohne Sperrfunktion.

- der zuschaltbare Endantrieb von URAL (Übergang 2000/2001) ist eigentlich im nicht zugeschaltenen Modus ein normaler Endantrieb, wie bei den Standardantrieben. Darf daher nur auf losem, schlüpfrigen Untergrund zugeschalten werden. Wird das, z. B. auf festem Untergrund..in Kurven..nicht beachtet, kann das übel enden. Dieser zuschaltbare Endantrieb hat auch keine Sperre, wie oft fälschlicher weise immer gesagt wird. Nein, es ist eigentlich ein "Durchschalter" und so sollte man diese Technik bei den 750er Modellen auch nutzen.


bei Dnepr is das mit dem Permanentantrieb besser gelöst, aber das is wieder ein anderes Thema. ;)

PS:
nicht umsonst hat Ural den Permanentantrieb wieder zurückgezogen, die Kunden kamen vermutlich damit nicht klar. Hätte man diesen Antrieb nochmal verbessert, ihm zusätzlich eine Sperrfunktion gegönnt, das wäre ein klasse Antrieb geworden.
Der Permanent-Antrieb, wenn man seine Technik und Funktion (Vor- u. Nachteile) kennt, is eigentlich wunderbar und fährt sich mit Vorspur 0mm ganz gut. Ist die Vorspur richtig eingestellt, zerrt da niggs gross und das Fahren ist richtig angenehm.

So anfällig wie oft beschrieben ist er auch nicht, aber er hat sich halt bei Ural nicht durchgesetzt. Wundern tut man(n) sich immer, dass ihn jeder kennen will und auch lange gefahren haben will. Verwunderlich ist, den Antrieb gab es nicht lange, und so viele Permanentantriebe wurden auch nicht gebaut, dass diese grosse Personenzahl ihn je gefahren oder benutzt haben will.

;)

40

04.03.2015, 11:32

... wird den die AHK nu` eingetragen und wenn mit welchen Daten und zu welchen Kosten ?




Zum SW-Antrieb: http://mobec.de/gespanntechnik/duodrivesuperdrive/index.html