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1

26.08.2014, 22:19

Von Halle über Russia,Alaska nach New York

Ich habe vor einiger Zeit die "Gang" in Halle besucht und möchte für das Vorhaben hier so'n bisschen werben. Unser Stammtisch in Bielefeld wird diese unglaubliche Reise unterstützen. https://www.indiegogo.com/projects/leavi…way-to-new-york Wer sich angesprochen fühlt,könnte sich einreihen. Am liebsten würde ich diese 5 Verrückten :thumbup: begleiten. Kurzum..... Haut rein!!! Gruß Capt'n

2

26.08.2014, 23:09

Sehr sympathische Menschen, tolles Projekt! :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

3

27.08.2014, 05:50

Am liebsten würde ich diese 5 Verrückten begleiten.


also meinst du wir sollten auf dem Stammtisch die 5000 € Option buchen und dich als ausgewählten Gegenstand mitgeben ? :D :D :D

Dirk

4

27.08.2014, 08:52

G.Brandt hatte mir davon schon vor ein paar wochen erzählt , wenn er auch die info ,, wir segeln über die Beering-Straße '' noch nicht für mich hatte......
Jetzt habe ich mir deren seite angeschaut und bin in die Feinheiten ihres reiseplans eingeweiht.
Dank der legendären robustheit der auserwählten ural-boxer kann ja eigentlich nichts schiefgehen.
Mal angenommen die kommen wirklich bis Minsk, Moskau oder von mir aus auch in bis die Mongolei,oder weiter, auf die M56 nach Magadan , aber dann ?
ich hab mich gerade echt bemüht bei Google Maps , etwas ähnliches wie ne straße zu finden , aber nichts zu sehen . Mal ab und zu ein weg entlang eines flussbettes, nur nützlich wenns in die richtige richtung geht. Und das auf 1200 km Luftlinie, was, wenn man da wirklich langfährt erheblich mehr sein dürfte. Es sieht nach schwerem , bergigem Gelände auf oft ungewissen untergründen auf.
Aber klar, die robusten ural gespanne ohne permanten , ausdifferenziertem SW-antrieb schaffen das.
Wieviel sprit braucht so ein gespann für sone dauer -off-road tour, wo es unterwegs nirgendwo sprit gibt ? 120l , 200l ?
Und der ganze rest , von der segelaurüstung mal ganz zu schweigen, muss ja auch noch mit, also wiegt jedes gespann , dank des ganzen sprits , mit einer ausrüstung versehen , mit der ich im sommer nicht mal nach Poznan fahren würde, ca. 550 kg. Wieviele ( russische ) stoßdämpfer und sonstwas braucht man da wohl....., und was wiegt das denn noch ?
Kurzum, ick bin jespannt uff die erfolge dieser unternehmung !
Aber vielleicht bin ich ja auch zu blöde oder zu pessimistisch und unerfahren um so einen reiseplan beurteilen zu können.
Weiß von euch jemand mehr über diese gegend im sibirischem irgendwo und wie man dort mit solchen fahrzeugen vorankommt ?
Würde mich echt interesieren.

5

27.08.2014, 11:08

Du siehst das etwas sehr pessimistisch. Ich weiß aus der Gegend hier, dass man viele mit einen Gespann befahre Wege auf Google nicht sieht. Und es kann sein, dass die dort in Sibirien besser an Ersatzteile kommen (oder einen, der so was fertigen kann)als in Canada. Nur mit dem einem Euro pro Km werden die nicht hinkommen.
Alex

6

27.08.2014, 11:21

...ich bin ganz sicher kein Schisser, wenn es um solche Aktionen geht, aber überhaupt erstmal nach Magadan über die M56 zu kommen, ist ja schonmal ne Sache für sich........https://www.youtube.com/watch?v=RWvfL5qetlA einige nette Eindrücke von der "Straße der Knochen"....

Ich wünsche den Jungs und Mädels jedenfalls ne tolle Tour und Hals- und Beinbruch..... :thumbsup:

7

27.08.2014, 11:31

Ich schätze die Jungs und Mädels für zu blauäugig ein und befürchte, das wird in die Hose gehen.

8

27.08.2014, 11:48

blauaugig? auf jeden Fall! es wird in die Hose gehen? auf jeden Fall! Aber sie werdens machen. Glaube nicht das das Ziel das Ziel ist ;-) die Tour wird ein Erlebniss, egal wo sie endet!

9

27.08.2014, 11:53

werd was spenden - sowas verrücktes verdient meine Unterstützung :thumbsup:

10

27.08.2014, 11:56

Das sehe ich wie Du, Ralph. Und zwar spätestens hier: Zitat:
Eine - die wohl größte - Herausforderung auf unserer Route besteht in der Überquerung der Beringstraße - jenem Zipfel Wasser, der Sibirien von Alaska trennt. Dort gibt es keine Fähren. Wir werden die Motorräder zu Schwimm-Urals umrüsten und mit ihnen in See stechen!
Als echte Segelliebhaber, die auch schon die Ostsee überquert haben, werden wir uns dieser Herausforderung stellen. Durch unsere technische Erfahrung trauen wir uns allerlei Umbauten an den Motorrädern zu, haben jedoch Respekt vor der Gewalt der Natur. Zitat Ende

Das Wasser ist dort saukalt, und es hat starke Strömungen, schneller, als die Motorräder auf Schwimmern in Verdrängerfahrt erreichen können. Und für Gleitfahrt fehlt die Leistung.
Und sollten sie es wirklich schaffen Alaska zu erreichen, dann kann man ihnen nur wünschen, dass die Amis, die dort am Ufer sitzen sie nicht für den Stoßtrupp der russischen Invasion halten und unter Feuer nehmen.
Alex

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bf109v7« (27.08.2014, 11:59)


Mitleser

unregistriert

11

27.08.2014, 12:09

Ich schätze die Jungs und Mädels für zu blauäugig ein und befürchte, das wird in die Hose gehen.


Sehe ich ähnlich.
Möchte das Projekt aber nicht kritisieren.
Kann den Jungs u. Mädels vor der Abfahrt nur empfehlen, mit den Uralgespannen und den Zusatzgewichten so einer Reise, sich mal für einen Tag in einem Offroadgelände aufzuhalten. Der Russenboxer genehmigt sich schon ohne Beladung abseits von geteerten Strassen einiges an Sprit. Da laufen einige zusätzliche Liter durch die Vergaser.
So haben sie zumindest mal einen kalkulierbaren Anhaltspunkt zum Leistungsgewicht u. Verbrauch.

Die technische Vorbereitung ist auch nicht zu unterschätzen.

Aber gut vielleicht haben sie ja auch noch nicht alle Infos auf die Webseite gestellt.


...wünsche ihnen aber viel Glück, das ihr Vorhaben gelingt. :thumbup:

12

27.08.2014, 12:49

Das mit dem Landweg wird schon irgendwie klappen aber 82 km auf "Schwimmfähigen" Motorrädern durch die Meeresenge (Beeringsee), alle Achtung meinen Respekt haben sie, sollte es klappen. Bin ja mal so richtig gespannt auf den Reisebericht. Aber bevor man es nicht versucht weiß man es nicht ob es geht.
Also Toi Toi Toi für die Macher wird schon werden.
Gruß Bernd

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »M 72 Treiber« (27.08.2014, 12:57)


13

27.08.2014, 15:01

:thumbsup:

aber vielleicht ist es auch nur soein studentisches projekt... man weeß ett nicht
wenn mir jemand sagen würde, mach dir um die kohle kein kopp - dann - kurz überlegen - hab ich nur schiss vor diesem ganzen visumkramsgedöhns... und naja... der Wasserweg wird auch nicht ohne sein :-p

14

27.08.2014, 15:02

p.s.: Amerika wurde auch durch komische unmögliche Aktionen entdeckt :)

der mensch ist doch dafür gedacht, soeine scheiße durchzuführen =)

15

27.08.2014, 15:07

....ganz unbedarft sind die Typen ja nun nicht, mit der Simson in Indien gewesen geht ja nun auch nicht mal eben so........

Je älter man wird, je verkopfter wird man irgendwie. Einfach mal machen und dann kommt da schon was bei raus........ :thumbsup:

16

27.08.2014, 15:15

Sie sind nicht bis Indien gekommen ...

17

27.08.2014, 15:17

....auch egal, Hauptsache was machen und nicht ellenlang rumjammern...... :thumbsup:

18

27.08.2014, 16:49

Hallo Leute,
der Landweg wird sich schon irgendwie bewältigen lassen. Ich habe mal einen ehemaligen russischen Hubschrauberpiloten kennengelernt, der in den 80ern kurz vor der Rente von seinem Heimatort am Baikalsee bis nach Sibirien zu seinem Stationierungsort weit nördlich von Magadan am Polarkreis mit seinem Schiguli (im wesentlichen ein schlecht zusammengenagelter Fiat 124 ohne Allrad) gefahren ist. Gieng irgendwie, war aber im Sommer. Seinen Erzählungen nach haben vor der Wende bei schlechtem Wetter im tiefen Winter die Eingeborenen Verwandtenbesuche über die Beringstraße in Alaska gemacht, was weder die Russen noch die Amis verhindern konnten (war ja damals immerhin noch ernsthafter kalter Krieg).
Ich persönlich würde bei einem schweren Gespann einen Seitenwagenantrieb bevorzugen. So ein vollbeladenes Vieh mit nur einem angetriebenen Rädchen zu schieben erfordert wirklich Kondition, da ist man für jede Hilfe dankbar, sofern es die gibt. Über die zu erwartetenden Wetterverhältnisse sollte man sich auch vorher im klaren sein und die Jahreszeiten beachten, um beurteilen zu können, ob ein paar warme Socken reichen. Ich halte es für sehr gewagt, mit Provisorien mit einem Gespann über das Meer schwimmen zu wollen. Da hat man ja schon vor ca. 5000 Jahren Boote erfunden und ist dann gottgläubig geworden. aus gutem Grund. Außerdem schauen dort heute Radaraugen von beiden Seiten auf alles, was sich bewegt.
Trotzdem Glückauf
geo

19

27.08.2014, 18:25

ich wollte meine Meinung auch nicht abwertend gesehen haben, nur bin ich auf Grund deren Alters, der wenigen Lebenserfahrung, mangelnder Technikkenntnis und dem Mädchenfaktor eher skeptisch. Die Jungs werden einiges kompensieren können, bei denen die Mädels bereits das Handtuch werfen. Mit der Beringstrasse ist aber jetzt ein yoke ?

20

27.08.2014, 19:27

@ Ralph:
Alle von dir genannten Vorbehalte halte ich für Vorteile: Jugend, Enthusiasmus, weiblicher Mut und weibliche Stärke werden es den Männern erleichtern, ihre Reserven zu aktivieren. Das lehrt mich meine Lebenserfahrung.
Und im übrigen: Nur wer eine Aufgabe angeht, kann sie auch lösen. Oder wie mein Großvater mir oft sagte, wenn ich aufgeben wollte: "Vorm AB in die Hos´ geschisse!" Ins Schriftdeutsche übersetzt: Der Stuhlgang hat den Darm verlassen, bevor der Mensch den Abort erreicht hat. Der Spruch soll hier ermuntern, er soll nicht entmutigen! Mein Großvater war ein Mensch des klaren, manchmal etwas drastischen Wortes, Steinmetz halt eben. Ich wünsche den Fünfen gutes Gelingen, gleichgültig, wo die Reise endet.
Peter, der gerne mifahren würde, wenn es die Gesundheit zuließe