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  • »Tetzlaff« ist der Autor dieses Themas

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1

19.04.2012, 12:19

Tank (leichter Flugrost, innen)

Hallo,
habe einen guten Ersatztank für meine M72, Tankdeckel ist dicht und muss nur noch lackiert werden...Aktueller Tank hat einen feinen Riss und der Lack schlägt lustige kleine Blasen, es läuft aber nichts aus...
Im Innern ist leichter flugrost, also keine Braune Kruste oder fette braune Schollen.
Nun die Frage: kann man den bzw. sollte ich den innen auch beschichten lassen und vor allem (wenn) wie oder wo soll ich das machen lassen?
Hab von einem Freund gehört das es da Tricks mit "Steinen" gibt die reinkommen und das ganze Teil glatt reiben.
Oder ist Flugrost, durch das betanken nicht so tragisch? Vielleicht wird feineres einfach rausgeblasen?
Bin keine Fachkatze und muss sowas erstmal nachfragen...

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2

19.04.2012, 13:04


Hab von einem Freund gehört das es da Tricks mit "Steinen" gibt die reinkommen und das ganze Teil glatt reiben.


Hallo Tetzlaff,

ich habe das vor kurzem gemacht. Mein Kumpel macht in seiner Mopedbude auch Reifendienst. Die alten Bleigewichte, eine Haribodose voll, habe ich mir ausgeliehen und in den Tank gegeben. >Das ganze mit´n Spanngurt in 2-3 versch. Positionen mal 20 min. auf meiner Betonmischmaschine (mit Wolldecke zwischen) laufengelassen.

War nicht superblank, aber blättrige Farbreste und grober Dreck/Rost war lose und konnte mit Drukluft ausgeblasen werden.

Mir reicht das so....

BG, Freddie

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3

19.04.2012, 13:26

Naja - leider hat nicht jeder nen Betonmischer...

Der Tank meiner Enfield war mehr betroffen als nur mit Flugrost.
Ich hab ein paar Handvoll Spax-Schhrauben samt Benzin rein und ein paar Mal mit der Hand geschwenkt - das Grobe kam raus,

dann ne Packung Zitronensäure (aus dem Drogeriemarkt) mit heißem Wasser in den Tank und ein paar Tage stehen lassen - das ganze dann noch mal mit Cola (Phosphatsäure versiegelt).
Das Ergebnis war nicht blank, aber auch mir hats so gereicht....

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4

19.04.2012, 13:55

Und wenn du dann noch ein rohes Ei da reinschlägst, sind auch gleich die (Rost)Löcher zu (analog zu Kühlerdichtmittel)... :D

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5

19.04.2012, 14:03

3-Stufenabsetzbecken in die Zuleitung einbauen. :bcw:

doc

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6

19.04.2012, 15:18

Und wenn du dann noch ein rohes Ei da reinschlägst, sind auch gleich die (Rost)Löcher zu (analog zu Kühlerdichtmittel)... :D

Das hört sich an wie ein "Kochseminar für Russentreiber"... :thumbsup: Bietest Du sowas an?

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7

19.04.2012, 16:41

lasst die Köche da raus, wir haben damit niggs zu tun... :D

wir machen das richtig...

chemisch entrosten, spülen..versiegeln..trocknen lassen....alles is schön :thumbup:


;)

8

19.04.2012, 18:53

wir machen das richtig...

chemisch entrosten, spülen..versiegeln..trocknen lassen....alles is schön

Deswegen koche ich auch lieber selber, eh ich mir son Schweinkram kochen lasse. :D

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9

19.04.2012, 18:59

ich hätte zwar auch ne gute Adresse zum versiegeln (google mal nach "Motorradtank Bochum"), aber wenns nur ein wenig Flugrost ist...
...mein damaliger Hörsaalleiter hat vor Prüfungen immer gesagt: "Mut zur Lücke"

  • »Tetzlaff« ist der Autor dieses Themas

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10

20.04.2012, 11:39

Danke für die Antworten! Ich mach das mit dem BetonMischer, Opa hat son teil (glaub ich)... versiegeln werd ich sehn.
Wenn das ergebniss nicht so top is ...Mein Gott hau ich eben zwei 1,5er Cola Flaschen mit rein. Was kost die Welt

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11

20.04.2012, 11:48

mit den mechanischen entrostungsprozederes habe ich keine guten erfahrungen gesammelt (hatte allerdings nie einen betonmischer zur hand). die chemische variante funzte ganz gut. habe das vor jahren bei einem guzzitank gemacht mit granulat von ammon aus schweinfurt. nach anleitung angerührt und entsprechend angewendet. die versiegelung habe ich mir gespart. blankes blech, das permanent mit sprit benetzt ist, rostet nicht so schnell.

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12

20.04.2012, 12:11

ich hätte zwar auch ne gute Adresse zum versiegeln (google mal nach "Motorradtank Bochum"), aber wenns nur ein wenig Flugrost ist...
...mein damaliger Hörsaalleiter hat vor Prüfungen immer gesagt: "Mut zur Lücke"


die sind gut :thumbup:

habe mal dort einen Tank aufbereiten lassen..Dellen, Rost..ach .. nur noch zum in die Ecke stellen als Anschauungsobjekt zu gebrauchen..so mein Grundgedanke :S

die Jungs haben das wieder gerichtet und hinbekommen..hätte ich nicht gedacht...und End-Preis war auch ok...
minimale Abweichung vom Kostenvoranschlag, als ich vorab Bilder dort hin schickte. Ob der Tank noch reparierbar ist.

;)

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13

20.04.2012, 17:23

blankes blech, das permanent mit sprit benetzt ist, rostet nicht so schnell.

Das galt mal so zur guten alten Zeit,als das Benzin noch nicht besoffen war.
Heutzutage kann man nur versiegeln.Außer bei Kunststofftanks,wie sie bei Autos inzwischen üblich sind.

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14

20.04.2012, 19:21

Das galt mal so zur guten alten Zeit,als das Benzin noch nicht besoffen war.

Hallo Achim,
auch in der guten, alten Zeit hat Benzin Wasser gehabt! Aber mit Sicherheit nicht soviel wie mit Ethanol. Die wären ja auch schön blöd, wenn sie unter der Sättigunsgrenze blieben. EN 228 sagt:..kein sichtbares Wasser...(=Sättigunsgrenze zulässig).
Wo bekommst du denn für Wasser noch ca.1,7€/l. Nimm mal den deutschen Spritverbrauch und rechne mit 0,5% Wasser. Wenn wir beide uns die Kohle teilen würden, könnten wir unsere Motorräder vergolden lassen. Säh aber scheiße aus!
Gruß
Kalle

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15

20.04.2012, 21:26

auch in der guten, alten Zeit hat Benzin Wasser gehabt! Aber mit Sicherheit nicht soviel wie mit Ethanol.

Hallo Kalle!
Dann lasse uns m,al teilhaben an Deinem Fachwissen und nenne mal die Sättigungsanteile mit und ohne Alk.Ich gehe davon aus,daß ein Riesenunterschied besteht.
Gruß Achim

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16

20.04.2012, 23:48

Hallo Achim,
geht leider nicht! Selbst in der Norm findest du keine Angaben. Der Grund ist ganz einfach: Benzin ist kein Reinstoff, sondern ein Vielstoff Gemisch. Ich könnte im Labor durchaus den Wassergehalt einer einzelnen Probe bestimmen. Würde aber nur für diese Probe gelten. Die nächste Lieferung kann ganz anders sein. Liegt u.A. an den unten „Fett“ gedruckten Verbindungen. Du kannst dir sicherlich vorstellen, was dieses nicht Normen können, bei den betroffenen Sachverständigen für Durchfall und Magenkrämpfe ausgelöst hat.
Gruß
Kalle


Schwefelfreie Ottokraftstoffe (nach DIN EN 228 )
Anforderungen Grenzwerte Grenzwerte Grenzwerte Prüfverfahren
Normal schwefelfrei Super schwefelfrei Super plus schwefelfrei
1. ROZ min. 91,0 min. 95,0 min. 98,0 pr EN ISO 5164
MOZ min. 82,5 min. 85,0 min. 88,0 pr EN ISO 5163
2. Bleigehalt max. 5 mg Pb/l max. 5 mg Pb/l max. 5 mg Pb/l pr EN 237
3. Dichte bei 15 °C min. 720 kg/m^3 min. 720 kg/m^3 min. 720 kg/m^3 EN ISO 3765
max. 775 kg/m^3 max. 775 kg/m^3 max. 775 kg/m^3 EN ISO 12185
4. Schwefelgehalt* max. 10,0 mg/kg max. 10,0 mg/kg max. 10,0 mg/kg EN ISO 20884 (WDX)
EN ISO 20846 (UV-F)
5. Oxidationsstabilität min. 360 minutes min. 360 minutes min. 360 minutes EN ISO 7536
6. Abdampfrückstand (gewaschen) max. 5 mg / 100 ml max. 5 mg / 100 ml max. 5 mg / 100 ml EN ISO 6245
7. Korrosionswirkung auf Kupfer (3h bei 50°C) max. 1 max. 1 max. 1 EN ISO 2160
8. Äußere Beschaffenheit klar, frei von klar, frei von klar, frei von visuell
sichtbarem Wasser sichtbarem Wasser sichtbarem Wasser
und Verschmutzung und Verschmutzung und Verschmutzung
10. Gehalt an Kohlenwasserstoffgruppen ASTM D 1319
Olefine max. 21,0 % (V/V) max. 18,0 % (V/V) max. 18,0 % (V/V)
max. 18,0 % (V/V)** max. 18,0 % (V/V)** max. 18,0 % (V/V)**
Aromaten max. 42,0 % (V/V) max. 42,0 % (V/V) max. 42,0 % (V/V)
max. 35,0 % (V/V)** max. 35,0 % (V/V)** max. 35,0 % (V/V)**
11. Benzolgehalt max. 1,0 % (V/V) max. 1,0 % (V/V) max. 1,0 % (V/V) EN 12177
EN 238
12. Flüchtigkeit EN ISO 3405
Saison
Intermediate Summer Intermediate Winter
Übergang Sommer Übergang Winter
Eigenschaften /Property Einheiten vom 16.03. vom 1.05. vom 01.10. vom 16.11.
bis 30.04. bis 30.09. bis 15.11. bis 15.03.
Dampfdruck/Vapour pressure 45,0 45,0 45,0
(DVPE) kPa max. 90,0 60,0 90,0 90,0
verdampfte Menge bei 70 °C % (V/V) min. 20,0 20,0 20,0 22,0
(E70) % (V/V) max 50,0 48,0 50,0 50,0
verdampfte Menge bei 100 °C % (V/V) min. 46,0 46,0 46,0 46,0
(E100) % (V/V) max 71,0 71,0 71,0 71,0
verdampfte Menge bei 150 °C % (V/V) min. 75,0 75,0 75,0 75,0
(E150)
Siedeende/Final Boiling Point °C max. 210 210 210 210
Siederückstand/Residue % (V/V) max 2 2 2 2
VLI (10*DVPE+7*E70) Index max. 1150 - 1150 -
14.) Zugelassene sauerstoffhaltige EN 1601
Komponenten oder EN 13132
Methanol max. 3 % (V/V)
Ethanol max. 5,0 % (V/V)
IPA max. 5,0 % (V/V)
IBA max. 7,0 % (V/V)
TBA max. 7,0 % (V/V)
MTBE max. 15,0 % (V/V)
Gesamtgehalt an Sauerstoff
der oben genannten
organischen Verbindungen
im Ottokraftstoff
max. 2,7 % (m/m)
* Deutlich niedriger als gem. DIN EN 228 (max.150 mg/kg)
** ab 01.01.2005
Stand : 08/2004
Spec Extern OK SF 2004_3.xls Alle Ottokraftstoffsorten

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17

21.04.2012, 09:44

Ich habe dereinst einen komplett vergammelten Simson-Tank im Wesentlichen mit Zitronensäure aufbereitet. Im ersten Schritt habe ich mit Benzin und Schrauben heftig geschüttelt (vielleicht 15 Minuten, da braucht man keinen Mischer für), danach war das grobe raus. Den Rost mechanisch komplett zu entfernen halte ich auch für nicht so nett dem Material gegenüber.

Zitronensäure (für den 7l-Tank der Simson reichte ein Paket) mit warmem Wasser aufgegossen, und das ganze ca. 48 Stunden einwirken lassen.

Danach war der Tank "rein".

Jetzt wird es aber wichtig: wenn der Tank innen nun feucht bleibt, sprich langsam trocknet, rostet er quasi sofort wieder. Die Säure verschlimmert das noch zusätzlich. Ich habe ordentlich mit dem Haarfön getrocknet, und dann noch auf die Heizung bei voller Pulle, das hat den Prozess weitgehend verhindert. Dann Sprit rein und wieder fahren.

Im Benzin/Ethanol gebundenes Wasser lässt ja Eisen nicht rosten, sonst würden reihenweise Tanks von Motorrädern durchrosten und das schon seid Jahren.

Korrektur: habe nachgelesen... spätestens bei E85 muss man versiegeln, sonst Tank weg 8)

Wenn man ein wenig Geld investieren mag kann man sich für ca. 40€ - meine ich - ein Tankentrostungsset samt Versiegelung kommen lassen, da ist eine etwas bessere Säure dabei, und eben eine Versiegelung die den Tank langfristig schützt. Bei der Simme wollte ich die Kosten niedrig halten.

Der Tank meiner Ural ist auch komplett rostig, ich glaube der Vorbesitzer hatte einen von BMW montiert und den originalen "trocken" irgendwo stehen, egal... da muss ich mal ran. Ist bloß son Gefummel, man sollte nämlich schon die Schläuche und Dichtungen entfernen/durch improvisierte Papierdichtungen ersetzen die man wegschmeißen kann...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »LGW« (21.04.2012, 09:46)


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18

21.04.2012, 10:15

Hallo Kalle!
Danke für die Mühe.Das Fazit ist,wir sind deer Situation hilflos ausgeliefert.Wir nüssen mit Wasser,auch freiem Wasser im Sprit rechnen und natürlich mit dem wiederum im Wasser gelösten Sauerstoff,der nicht chemisch gebunden ist.
Überwinterung mit vollem Tank ist nicht mehr ratsam(auch wegen schnellerer Alterung) und nur Versiegelung ist eine echte Lösung des Problems.
Gruß Achim

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19

21.04.2012, 22:56

Ein interessanter, wenn auch etwas langatmiger Beitrag zu dem Thema aus einem anderen Forum.

Zitat

Hallo,

da ich in diesem Fred schon genannt wurde, möchte ich mal meinen Senf dazu betragen, bzw. meine Kenntnisse und Erfahrung in Sachen Tankinnenversiegelung.
Im Prinzip ist es möglich, das jeder seinen Tank innen selber reinigen kann. Preiswerte Mittelchen gibt es und Geduld muss man haben. Dazu muss sorgfältig
gearbeitet werden, damit die Außenlackierung keinen Schaden erleidet. Somit ist der Tank erstmal innen sauber aber nicht rein. Das Blech ist blank und wird
sofort wieder Rostansätze bilden, welche die 5 % technischen Alkohol im Sprit verursachen. Mit Phosphorsäure arbeiten ist auch nicht jedemans Sache. Und das
glaubt mir keiner : Der Tank ist innen nicht phosphartiert. Jedenfalls nicht mit der frei im Handel erhältlichen Säure. Die ist schlicht und einfach blank. Die
Salze, welche eine Phosphatschicht bilden, lösen sich nur dann, wenn eine galvanische Anwendung durchgeführt wird. Dieses Verfahren kann keiner von uns
anwenden.

Ich habe fast ein Jahr gebraucht, viele Wege gefahren, und Fachleute zu Rate gezogen, welche in der Industrie damit zu tun haben. Weiterhin möchte ich
keinen Sondermüll produzieren. Da blieb nur die mechanische Entrostung übrig. Also wie ist es machbar, und eine Vorrichtung gebaut, wo der Tank an seinen
Originalen Befestigungspunkten auf der Vorrichtung montiert wird. Der Tank dreht sich um die Welle ( Achse1) und dabei um sich selbst ( Achse2 ). Die Welle
dreht linksrum, stoppt, um dann rechtsrum zu drehen. Dieser Vorgang findet so alle 10 Minuten statt. Und der Tank kommt mit nix in Berührung. Es passiert
ihm außen gargarnix.

Gut mechanisch entrosten im Betonmischer geht. Aber welches Material wird eingesetzt ? Steine, Split, Bleikugeln und Glas bekommen das Blech blank. Nur..
dieses Material verreibt sich selbst. Es bleiben Rückstände im Tank. Es muss gespült werden. Und schon wird das blanke Innenblech sofort dazu aufgefordert
Rost anzusetzten. Weiterhin können winzig kleine Beulen von innen nach außen entstehen, speziell wenn Kugeln oder zu schwere Steine in dem drehenden
Betonmischer zu hart aufschlagen. Aber in der Industrie gibt es ein Verfahren das nennt sich Truwalisieren. Es werden Keramikörper in Verbindung mit
einer Flüssigkeit verwendet. Die Keramikkörper haben die Eigenschaft sich nicht gegenseitig zu vermahlen. Die Flüssigkeit bindet den Abrieb.

Und dieses Verfahren, ich nenne es mal NAßGLEITSCHLEIFTECHNIK wende ich an. Der Vorteil ist, ein Schleifeffekt und gleichzeitig die Bindung des abgeschliffenen
Materials ( Rost ). Das ist der erste Arbeitsgang. Dann muss das Spritfaß entoelt und entfettet werden. Jetzt erst ist der Tank innen sauber und blank, leider
wird er wieder anfangen zu rosten. Darum versiegele ich. Ich verwende ein Matreial aus der Industrie, womit die Stahl und oder Blech, welches mit Treibstoff
in Berührung kommt, konservieren. Das Material wird weder von Benzin, Oel, Ethanol oder Alkohol angegriffen. Weiterhin hat es
noch die Eigenschaft kleine Risse abzudichten, die Bördelnaht oder Schweißnaht ebenfalls.

Nun ich gebe zu, euere Leselust bis zum Anschlag ausgenutzt zu haben. Ich mache diese Arbeiten so nebenbei weil ich mich immer ärgere über den Dreck
im Vergaser. Bei Zweitaktern kann das fatale Folgen haben wie schleichendes Abmagern, heißen Motor mit einem drohenden Kolbenfresser oder gar Klemmer.
Leider sind die Viertakter auch betroffen. Dreck kann nicht durch die Düsen. Folge, schlechtes Ansprechverhalten, Startschwierigkeiten bis hin zur Über-
hizung des Motors. Hab das schon selbst erlebt. Bei Boxern oder Doppelvergasern ist das besonderst böse, weil einer heiß und einer kalt, beide irgendwann
nicht richtig syncron laufen.

Registrierungsdatum: 05.11.2004

Motorrad: MT 16

Wohnort: Leverkusen-Opladen

Beruf: Chemielaborant

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20

21.04.2012, 23:25

Der Tank ist innen nicht phosphartiert. Jedenfalls nicht mit der frei im Handel erhältlichen Säure. Die ist schlicht und einfach blank. Die
Salze, welche eine Phosphatschicht bilden, lösen sich nur dann, wenn eine galvanische Anwendung durchgeführt wird. Dieses Verfahren kann keiner von uns
anwenden.

Ist schlicht falsch und dumm!
http://de.wikipedia.org/wiki/Phosphatierung
Zitat: "Darum versiegele ich. Ich verwende ein Matreial aus der Industrie, womit die Stahl und oder Blech, welches mit Treibstoff in Berührung kommt, konservieren."
Übersetzung: Ich sag euch Deppen aber nicht, welches!!!! Meine Meinung: Einfach nur ein dummer Schwätzer.
Gruß
Kalle
P.S.
Ich meine damit den Verfasser des zitierten Artikel's!!!!!!!!!