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19.01.2008, 00:19

Zulassungstips

Hi Niels,
Wenn es geht vor 1960! Ich würde gerne auf Blinker verzichten...

wie Lars schon erwähnt hat:
- bei Erstzulassungsdatum vor dem 01.01.1962 brauchts keine Blinker
- bei Erstzulassungsdatum 01.01.1962 und später sind Blinker Vorschrift, ein Paar reicht (z.B. Lenkerendblinker)
- bei Erstzulassungsdatum 01.01.1987 und später sind 2 Blinkerpaare Vorschrift

Auch mal so allgemein in den Raum gestellt:
Man sollte nicht zuerst zum TÜV, DEKRA oder sonstwohin wegen Vollabnahme (§21) rennen sondern immer erst zur zuständigen Zulassungsstelle gehen ..... denn:
Hinsichtlich der Tatsache welche Papiere bei der Zulassung vorzulegen sind gibt die für deinen Wohnort zuständige Zulassungsstelle "den Ton an". Meine Zulassungsstelle verlangt zum Nachweis der Erstzulassung immer die Originalpapiere (bei ausländischen Papieren dann mit Übersetzung eines "zugelassenen Übersetzers"). Ohne Vorlage der Originalpapiere gibt's da keine Zulassung. Der Kreisverwaltungsangestellte wird nicht tätig und man kann den Amtsraum wieder verlassen. Auch daß man einen §21 für teuer Geld hat machen lassen und erst recht was dann da für ein Erstzulassungsdatum drinsteht interessiert dort niemanden mehr.
Die einzige Möglichkeit um das Krad dann noch auf die Straße zu bekommen ist
- das rote 07er-Kennzeichen mit den damit verbundenen Fahreinschränkungen bzw. Zuteilungsvorraussetzungen .... bei Maschinen die jünger als 30 Jahre sind wirds dann auch schwierig
- oder Umbau auf einen mit Papieren versehenen Rahmen

Daher kann man (wenn man vollwertig "mit schwarzer Nummerntafel" zulassen will) nur raten:
- keine Maschine ohne dazugehörige Papiere kaufen ...
- vorab bei der Zulassungsstelle abklären welche Papiere (Zollbescheinigung, Fahrzeugpapiere, und und und) "sie sehen wollen" ... der vor allem in der Bucht oft genannte "ordentliche Kaufvertrag" ist nur Augenwischerei ... der wurde bei der Zulassung auch noch nie verlangt

Griaß'
Robert

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Robert« (19.01.2008, 21:09)


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21.01.2013, 20:15

"ordentliche Kaufvertrag" ist nur Augenwischerei ... der wurde bei der Zulassung auch noch nie verlangt

Vielleicht in Bayern nicht, in Hamburg mußte ich ihn beibringen.

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21.01.2013, 20:18

"ordentliche Kaufvertrag" ist nur Augenwischerei ... der wurde bei der Zulassung auch noch nie verlangt

Vielleicht in Bayern nicht, in Hamburg mußte ich ihn beibringen.

Augenwischerei bleibt er auch hier, wenn man ihn als einziges Papier beibringen will, weil jemand im Netzt gesagt hätte, er reiche aus. wo ausreicht.

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12.11.2013, 04:09

Das entscheidende Wort ist hier "Herkunftsnachweis".

Es muß eindeutig nachvollziehbar sein, wo die Maschine herkommt, bzw. daß sie legal erworben wurde. Das ist natürlich gerade bei Motorrädern aus dem Ausland schlecht zu überprüfen, daher werden in der Regel (original) Fahrzeugpapiere und unter Umständen der Kaufvertrag verlangt. War das Fahrzeug schon im Ausland auf den eigenen Namen zugelassen, dann reicht das normalerweise als Herkunftsnachweis aus (Vorlage der auf den eigenen Namen ausgestellten ausländischen Zulassungspapiere, Abmeldebescheinigung, Ausfuhrbescheinigung).

Gruß aus Kabul