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17.11.2009, 15:00

Nabenreparatur Dosendeckelbremse/Kronenkorkenbremse

Hatte bis vor Kurzem folgendes Problem, welches mir beim Fahren immer gewissen Kummer bereitete: die Antriebsverzahnung in den Naben.
Nach etwa 25tkm waren die zwei verwendbaren Verzahnungen (die beiden anderen Naben waren mit Verzahnung der R12...) ziemlich verschlissen - Bremsflächen aber noch recht gut und somit zu schade für den Müll (außerdem bin ich zu faul alles umzuspeichen etc.), die China-Naben haben bezüglich Vernietung auch nicht den besten Ruf =>
Daher folgende Idee zwecks Reparatur: es gibt die Naben ohne Bremstrommel für kleines Geld zu kaufen, original werden diese mittels Nieten mit 5mm Durchmesser mit der Bremstrommel mehr oder weniger dauerhaft vernietet - um diese quasi austauschbar zu machen habe ich diese gemeinsam mit den Trommeln auf 6mm Löcher erweitert und diese mit 8.8 Imbusschrauben (wegen Platz beim Schraubenkopf) verschraubt.

Hierzu wird als erstes die Nabe einseitig ausgespeicht - was recht einfach geht - und die vorhandenen Nieten entfernt (sind extrem hart beim Russen).
Anschließend wird die neue Nabe eingesteckt (es gibt nur eine richtige Position - dachte am Anfang Nabe wäre falsch gebohrt - hat aber seine Richtigkeit!) und entsprechend mit der Bremstrommel auf 6mm aufgebohrt (ein Loch bohren - verschrauben und dann erst nächstes Loch bohren!).
Anschließend verschrauben (in meinem Fall mit Schraubensicherung mittel und selbstsichernden Muttern) und lackieren.
Um die Sache auch einfach kontrollieren zu können habe ich die Muttern mittels roter Farbe markiert um feststellen zu können, ob sich etwas lockert.

Danach nurnoch einspeichen und fertig - bisher habe ich ca. 500 `schnelle` km damit runtergespult und es hält bisher - nach dem Elefantentreffen kann ich bezüglich Haltbarkeit mehr sagen.

Im Beiwagen habe ich jetzt immer eine Reserve Nabe dabei und im Extremfall könnte man diese entsprechend tauschen (...in ein bis ein1/2 Stunden).

=> sollte jemand Bedenken bezüglich dieser Reparaturversion haben, bin ich jedenfalls ganz Ohr X( !
Bilder nicht nicht so toll - sollten aber der Verständniss helfen, was ich meine...
»Schlammreiter« hat folgende Bilder angehängt:
  • Bild079.jpg
  • Bild080.jpg
  • Bild081.jpg

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25.06.2011, 00:48

Hallo,

das Thema liegt schon etwas zurück. Problem scheint dann eher selten zu sein. ?( Jedenfalls haben sich bei meiner Nabe die Nieten auch gelockert.

Hab so an Schlossschrauben gedacht. Die fixieren sich innen selbst und aussen kann man sie nachziehen bei Bedarf. Einwände?

Welcher Stahl? Sollte ja ein bißchen was aushalten das Ganze.

Gruss

doc

3

22.07.2011, 14:29

Schlossschrauben

na,....da hätt ich angst, von wegen'st die festigkeit !
erst mal bädschellers fragen, besser masters.
zumindest klaut einem so schnell keiner die narbe aus der trommel. 8o


gruß frank

4

25.02.2012, 14:18

.

... ich hatte das an meinem Dneprle auch - (nachgerüstete URAL - Kronenkorken - Räder)
Alle Nieten locker, Rostbrühe lief dran runter.

Inbus-Schrauben 8.8, 8mm waren das glaube ich.

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